Heimvorteil zu stark?

  • War nur ein Vorschlag, denn die max. 20% sind, wie wohl mehrheitlich gesehen, einfach zu hoch.

    Und dein Einwand @FF, es kommt einfach dann auf den Glücksfaktor an. Heimteam kann auch 8+ haben und Auswärtsteam 0+-.

    Bei meiner Idee, erhält das Heimteam weiterhin fast immer den Heimvorteil, aber das Auswärtsteam hat auch mal eine kleine Chance dazu.

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    TTV Casino
    TTV GoldenGate


    -don't feed the trolls-

  • In der 16.Verbandsliga kam ich nach 5.Spieltagen auf den ersten Platz. Dabei hatte ich in den ersten fünf Spieltagen zwei Heimspiele und in der gesamten Hinrunde nur drei. Jetzt in er Rückrunde (6 Heimspiele) ist dieser Platz (bei gleichen Taktik-Einstellungen wie zur Hinrunde) aber nicht so leicht zu verteidigen, wie man das beim Lesen dieses Themas meinen könnte.

    Ich bin mir nicht sicher, ob man die Prozentwerte wesentlich verringern sollte.

    Da hätte ich eher andere Ideen:

    - evtl. eine entsprechende prozentuale Abschwächung in höheren Ligen (Profis macht das Auswärtsspiel weniger aus als Amateuren)

    - einen Höchstzuwachswert für die Fähigkeitspunkte, beispielsweise 20 Punkte.

  • Das ist ja richtig LasVegas, es könnte. Aber der Durchschnitt bleibt jedoch nun mal bei 3,5%.

    Eigentlich schlägst du damit ja im Grunde nur eins vor:

    Einen Heimbonus von -1% bis 8%.

    Das wäre einfacher und auch weniger aufwändig für Wulfman.


    Meine Schätzung (nichts anderes ist das ja im Prinzip von uns allen) geht auch eher in die Richtung, dass 3 - 8% ebenfalls zu tief angesetzt sein würden. So wäre das Mittelfeld einer Liga wohl wahrscheinlich wieder deutlicher im Niemandsland. Jetzt sieht es so aus, dass die mittleren Plätze momentan entweder noch im Auf- oder im Abstiegsrennen mit dabei sind. In den schönsten Fällen sogar beides.

    Spannung ist doch so ziemlich das beste und schönste im Sport und macht ihn meiner Meinung nach auch aus.

    Wenn ich da mal Parallelen zum Fussball ziehe, sieht es dort dieses Jahr auch echt deutlich interessanter aus, als die letzten Jahre. Von der 1. bis zur 3. Liga... überall wird von mehreren bis sauvielen Vereinen um die oberen Plätze oder die unteren Plätze gekämpft. In manchen Fällen sogar beides. Was will man mehr?


    Also etwas herunter schrauben sollte man den Heimvorteil sicherlich, aber bitte nicht so deutlich wie teilweise vorgeschlagen hier. Wenn der Heimvorteil wirklich auf ein Drittel oder sogar ein Viertel reduziert wird, ist das doch mehr deutlich. (Reduzierung von 67- 75%)


    Wulfman , was würdest du denn so in etwa Vorschlagen? Du bist ja der einzige, der weiß, wie das alles genau gerechnet wird?

  • Spannung ist doch so ziemlich das beste und schönste im Sport und macht ihn meiner Meinung nach auch aus.

    Für die Zuschauer mag das stimmen.


    Als Sportler ist für mich das Schönste im Sport wenn ich merke das sich das viele Training (und das Talent) und die "Mühen" die zum Erfolg dazugehören, letztlich auch irgendwann auszahlt.


    Spannung entsteht ganz automatisch, wenn mein Gegner ebensoviel trainiert und ähnlich talentiert ist.


    Spannung die dadurch ensteht, dass ich verletzt bin und deshalb gegen jemand viel schlechteren nur geradeso im 5. Satz gewinne oder weil ein deutlich stärkerer Gegner die Nacht durchgefeiert hat und ich ihn deshalb besiegen kann, ist für mich nicht "das Beste und Schönste" am Sport.

  • In der 16.Verbandsliga kam ich nach 5.Spieltagen auf den ersten Platz. Dabei hatte ich in den ersten fünf Spieltagen zwei Heimspiele und in der gesamten Hinrunde nur drei. Jetzt in er Rückrunde (6 Heimspiele) ist dieser Platz (bei gleichen Taktik-Einstellungen wie zur Hinrunde) aber nicht so leicht zu verteidigen, wie man das beim Lesen dieses Themas meinen könnte.

    Ich bin mir nicht sicher, ob man die Prozentwerte wesentlich verringern sollte.

    Da hätte ich eher andere Ideen:

    - evtl. eine entsprechende prozentuale Abschwächung in höheren Ligen (Profis macht das Auswärtsspiel weniger aus als Amateuren)

    - einen Höchstzuwachswert für die Fähigkeitspunkte, beispielsweise 20 Punkte.

    Ich finde beide Vorschläge von Badminton wirklich gut, da sie dafür sorgen würden, dass der Heimvorteil in schwächeren Ligen noch spürbar, aber in höheren Ligen nicht übertrieben groß wäre.

    Ich schätze, es ist Programmieraufwand nötig, um diese Lösungen umzusetzen...

  • Ich habe mich dazu entschieden den Heimvorteil in der Saisonpause auf 3% - 10% zu verringern. Danach können wir immer noch nachjustieren, falls er noch zu extrem sein sollte.

  • Donald

    Jo, ist schon nicht verkehrt, was du da schreibst. Jedoch reißt du meinen Post etwas aus dem Zusammenhang und machst ihn zu etwas ganz anderem.

    Ich beschrieb ja die Tabellensituation und deren Spannung. Du vergleichst das nun mit einzelnen Spielen. Das sind ja schon 2 verschiedene Paar Schuhe.


    In der Tabelle wirst du mir doch sicherlich zustimmen, dass es spannender ist, wenn mehrere Mannschaften um wenige Plätze kämpfen? Und das am besten noch bis zum letzten Spieltag.


    Aus der persönlichen nicht bin ich da voll und ganz bei dir. Da macht ein Duell auf Augenhöhe schon am meisten Spaß. Aber es gibt auch genug Spieler, die nicht mehr überall mitspielen, oder nicht mehr alles geben, wenn 4 oder 5 Spieltage vor Saisonende der Auf- oder Abstieg schon fest steht. Oder wenn die eigene Mannschaft schon mit 1:8 zurück liegt.


    Ich sehe aber auch weniger meine einzelnen Spiele im Vordergrund, als das mannschaftliche Resultat. Aber das ist sicherlich individuell und bei jedem anders.


    Wulfman

    Das ist ein guter Ansatz, der mir auch gut gefallen würde. Das wäre ja dann in etwa die Hälfte an Heimstärke im Vergleich zur momentanen Situation. Ich bin mal gespannt, wie sich das dann auswirkt und auch allgemein angenommen wird. :thumbup:

  • Für den Preis, dass Manager mit guter Ausbildung der Spieler, schön geschwächt sind, bei deren Auswärtsspielen. Großer Sport.

    Ich finde, das Gegenteil ist der Fall. Da es viel schwieriger geworden ist, bei Auswärtsspielen zu punkten, wurden diese aufgewertet. Klar, als nominell besseres Team siegt man auswärts jetzt nicht mehr im Vorbeigehen. Auch gegen schwächere Team ist jetzt auswärts mehr Einsatz gefragt. Aber wer es jetzt schafft, auswärts regelmäßig zu Punkten - und seien es nur Unentschieden, der kann sich vom Groß seiner Liga abheben

  • Ich habe mir noch keine abschließende Meinung zum Heimvorteil gebildet. Dafür brauche ich sicher noch ein, zwei Saisons, aber wenn wir uns mal die 1. Buli anschauen (und zuerst einmal den Sonderfall GoldenGate außen vor lassen):


    Vereinfacht gesagt war es bislang so, dass Casino und neuwiealt jede Saison zwei Duelle gegeneinander hatten und dabei den Meister ermittelten.


    Mit dem derzeitigen Heimvorteil ist es nun so, dass es diese Duelle in der Form nicht mehr gibt. Jeder gewinnt immer seine Heimspiele. Meister wird der der gegen die zwei bis drei mittleren Teams auswärts die meisten Punkte holt. Statt im direkten Duell von zwei Spielen gegeneinander, wird also die Meisterschaft nun in zwei oder drei Auswärtsspielen gegen Drittteams entschieden. Dabei kommt hinzu, dass die Drittteams natürlich ihre eigene Motivation haben, ob und in welchem Spiel sie wieviel Einsatz aufwenden. Man kann also nicht einmal sagen, dass für neuwiealt und Casino hierbei Chancengleichheit besteht, da z. B. in den ersten Spielen der Saison häufig mehr gepusht wird, als z. B. bei den letzten Spielen wo es vielleicht um nicht mehr viel geht.


    Ist dies so wirklich besser?


    Hinzu kommt, dass man "ohne Verbündeten" unter normalen Umständen gar nicht mehr Meister werden kann, da Golden Gate ebenfalls immer seine Heimspiele gegen jeden gewinnt, außer gegen Casino. Damit hat Casino von vornherein zwei Punkte Vorsprung, die eigentlich nicht mehr aufzuholen sind. Dies ist eigentlich ein gravierender Vorteil für Las Vegas, aber ich vermute er möchte diesen Vorteil gar nicht haben, zumindest nicht auf diese Art und Weise (und jetzt bitte nicht vorschlagen er muss ihn ja nicht nutzen! Wenn das System es so will, ist es auch sein gutes Recht so zu spielen).


    Ist das vielleicht schon die Einführung des angekündigten Clansystems? ;)

  • Donald - kann Dir bei allem zustimmen und möchte ergänzen, dass dies alle Ligen betrifft.


    Würde mir weiterhin keinen rein "festen" positiven Heimspiel-Vorteil wünschen, sondern mir auch wünschen, dass ein Heimspiel-Bonus auch mal neutral oder negativ vorkommen kann.


    Sehe für diesen Bonus keinen wirklich greifenden lohnenden Effekt, sondern nur ein weiteres Problem, seine Konditions-Werte im Griff zu bekommen, da man sich auf diesen Bonus starr einstellen müsste.


    Von daher bin ich schon sehr froh, das Wulfman hierbei schnell reagierend auf geringe Bonus-Prozente bei einem Heimspiel umstellen würde. :thumbup:

  • Wenn ich mir meine Liga anschaue, werden ungefähr die Hälfte der Auswärtsspiele hergeschenkt. Ist ja eine legitime Taktik zum Kondition sparen, wenn man sich eh nicht viel ausrechnet. Wird man eben 0:6 nach Hause geschickt.


    Bei der anderen Hälfte der Auswärtsspiele wird kräftig investiert, da holen die Teams dann auch regelmäßig Punkte. Nach 18 Spieltagen trennt sich so die Spreu vom Weizen.


    Was man auswärts nun mehr investieren muss, um zu punkten, kann man bei Heimspielen sparen.


    Am Ende steigen wahrscheinlich die gleichen drei Teams ab, die es auch in der Saison 78 erwischt hat und zur aktuellen Saison in die 2. Buli Nord aufgestiegen sind. Zwei Spieltage vor Schluss befinden sich die gleichen Teams im Mittelfeld, die es schon die letzten paar Jahre waren. Die zwei nominell besten Teams der Liga stehen gerade auf 1 und 3; zum Saisonabschluss wahrscheinlich auf 1 und 2.


    Früher war schon oft zur Mitte der Rückrunde alles klar. Es war klar, welche zwei Teams aufsteigen (vielleicht noch mit einem dritten Team im Dunstkreis) und zwei oder drei Absteiger standen auch schon sehr früh fest. Also was jetzt bemängelt wird - man hänge zu sehr vom Spielplan und der Motivation der Gegner ab, war doch früher auch so. Ich kann mich daran erinnern, dass ich es in den Rückrunden öfters mal lockerer angehen konnte, weil viele Gegner schon sehr zeitig mit ihrer Saison abgeschlossen haben. Wenn ich mir jetzt die Tabelle nach 16. Spieltagen anschaue, sind noch alle neun Teams (rein rechnerisch) entweder im Aufstiegsrennen oder Abstiegskampf (Das zehnte Team ist vom Computer; also außen vor). Theoretisch ist der Spielplan jetzt also weniger entscheidend, da jedes Team bis zum letzten Spieltag für seine Ziele kämpfen muss.

    Unterm Strich sorgt das für spannendere und ausgeglichenere Ligen aber benachteiligt wird da niemand. Auch in der Bundesliga stehen die drei Teams vorne, die man da erwarten konnte. Und wie die Ergebnisse zeigen, können die drei Teams immer noch auswärts jeden schlagen (außer sich selbst). Auch auf den vier Abstiegsplätzen stehen genau die vier Teams, die man da erwarten konnte.


    Kann es sein, dass die Verärgerung hauptsächlich daher rührt, das man nun auswärts nicht mehr im Vorbeigehen jeden Gegner von der Platte fegen kann und sich im Stolz gekränkt fühlt, dass eine 18:0 Saison kaum mehr möglich ist? Ernst gemeinte Frage.


    Ich verstehe immer noch nicht, was an diesem Heimbonus so schlecht/ungerecht sein soll. Aber okay, habe akzeptiert, dass ich mit meiner Meinung in der Minderheit bin.

  • Ein Heimvorteil (generell) hat sicherlich seine Begründung. In der Realität gibt es ihn ja schließlich auch. Das er die Tabellen spannender gemacht hat, wird insgesamt sicherlich jeder als positiv empfinden. Ob es nun in dieser starken Form so sein muss .... ich weiß es nicht.


    Ehrlich gesagt kann ich mich nach wie vor auf keine der beiden Seiten mit klarer Gewissheit stellen. Beides hat sein Für und Wider.

    Vielleicht ist eine Abschwächung des Effekt´s erstmal ein Versuch, der beide Seiten etwas beruhigen kann, ohne dass wir tatsächlich wissen, was diese 3-10% wirklich bewirken werden. Also, lasst's uns doch einfach mal weiter probieren. Bisher bin ich jedenfalls mehr hin und her gerissen.


    Aber ich würde auch gern noch mal auf den unteren Wert zu sprechen kommen. Ich weiß nicht, ob es prinzipiell immer einen Heimvorteil geben sollte. Warum nicht die Möglichkeit eines kleinen Negativ-Wertes? Es gibt auch Situationen, in denen man auch daheim so großen Druck hat (Aufstieg/Abstieg/Relegation), dass man am Ende versagt/überdreht und als Mannschaft dann versagt. Gerade so die letzten 3 Spieltage z. B., bei denen es in einer engen Liga zu den entscheidenden Spielen kommt, könnten es ja vielleicht auch mal -3 bis 0% Heimvorteil sein?!?


    Also, Prinzip des Heimvorteils beibehalten: ja

    Abschwächen: okay, probier'n wirs mal

    Negativ-Werte in entscheidenden Phasen: sollte man nicht völlig ausschließen

  • Ich verstehe immer noch nicht, was an diesem Heimbonus so schlecht/ungerecht sein soll. Aber okay, habe akzeptiert, dass ich mit meiner Meinung in der Minderheit bin.

    Ich kann dem auch nicht so unbedingt folgen. Zumal ich auch manchmal den Eindruck habe, dass beim Contra der Heimboni nicht immer objektiv argumentiert wird, sondern manche hauptsächlich ihren eigenen Vorteil daraus ziehen, bzw. ihn aufrecht erhalten möchten.

    Also im Großen und Ganzen bin ich da schon deiner Meinung, auch wenn das nun nichts an der Minderheit ändert. :)


    Donald hat auch ein recht gutes Beispiel, in Form der ersten Liga, benannt. Kann man auch teilweise gut nachvollziehen. Vielleicht auch noch hinzuzufügen ist, dass es mit dem recht starken Heimvorteil derzeit noch schwerer sein sollte, den Nachteil zu den 2er Teams innerhalb einer Liga auszugleichen. Das wäre für mich der größte Nachteil des Heimvorteils, aber zugleich auch der einzig wirklich relevante.

    Ansonsten wird halt der Kampf um die gleichen Plätze nun nicht mehr in nur 1-2 Spielen gegen den direkten Konkurrenten ausgetragen, sondern über einen deutlich längeren Zeitraum, gegen deutlich mehrere Mitspieler(somit auch indirekt).

    Dadurch wird ja auch der öfters bemängelte Zufalls-Aspekt, fein nach unten geschraubt.

    Aber ich denke, als Fazit kann ich schon sagen, dass Spendlove 2 Spieltage vor Saisonende eine gute Zusammenfassung geschrieben hat, die sich auch mit meiner Ansicht deckt.


    Wie es dann mit den Werten von 3-10% aussieht, wird man sehen und abwarten müssen. Nominell sollte sich ja der Effekt der Heimvorteile um knapp die Hälfte reduzieren. Also knappere Spiele sollten wieder etwas mehr in Richtung der Auswärtsteams gehen.


    Ich hoffe aber auf jeden Fall, dass sowas wie ein Heimnachteil nicht ernsthaft in Erwägung gezogen wird. =O