Unterschied zwischen Angriffs- und Verteidigungsspieler größer als erwartet

  • Heute bin ich mit beiden Teams ins Achtelfinale des Pokals in Gruppe 1 eingezogen. Da gibt es jetzt zwei harte Nüsse zu knacken.


    Was mir allerdings sehr deutlich und wirklich überraschend deutlich aufgefallen ist, ist dass Angriffsspieler wirklich stark gegenüber Verteidigungsspielern bevorteil sind. Hier die Übersicht meiner Ergebnisse heute: https://www.tischtennis-manage…841&cup=1&tcup=1&jugend=1


    (jeweils mit Ergebnissen gegen die aufgestellten gegnerischen Spieler)


    Wolfeckart Judd, Verteidigungsspieler, 41 DSF, 30 E, 36 M, 1 Skill

    (1) 11:9, 11:7, 11:5

    (3) 6:11, 9:11, 9:11

    (2) wurde dank 5:3-Sieg nicht mehr ausgespielt. Hätte mein Dreier nicht im 5 Sätzen gewonnen, wäre das Spiel bei 4:4 wohl sicher verloren gegangen


    Gregor Mobley, Verteidigungsspieler, 41 DSF, 28 E, 37 M, 1 Skill

    (2) 7:11, 7:11, 8:11

    (1) 11:8, 11:8, 11:5

    (3) 5:11, 9:11, 11:13


    Genevieve John, Angriffsspieler, 37 DSF, 23 E, 42 M, kein Skill

    (3) 11:9, 11:8, 11:8

    (2) 12:10, 7:11, 11:8, 6:11, 11:9

    (1) 11:4, 11:6, 12:10


    Oder ist Motivation am Ende deutlich wichtiger als Erfahrung?

  • Und irgendwelche Schläger im Einsatz gehabt?


    Könnte mir z.B. vorstellen, dass Angriffsspieler mit dem Standardallrounder besser klarkommen, als Verteidiger.


    Wenn du alle auf komplett aggressiv gestellt hast, hat das vor Allem der guten Genevieve genutzt. Den anderen Beiden eher nicht so viel.

    Und was für ein Skill? Beinarbeit z.B. ist kein Skill, der den Spielausgang beeinflusst, glaube ich. Bei Abwehrspielern wäre Block oder Ballonabwehr z.B. ein relevanter Skill.

  • Der Angriffsspieler hatte einen leicht besseren Angriffsschläger als die Verteidigungsspieler (die genauen Zahlenwerte mag ich nicht schreiben, da ich sonst völlig ausrechenbar bin ;-)) einen Verteidigungsschläger. Das habe ich für morgen auf komplett gleichwertige Schläger angepasst.


    Ich denke dass ein Beinarbeitsskill zwar den wenigsten Einfluss aufs Ergebnis hat als die anderen, aber ich denke einen kleinen Einfluss gibt es schon. Wulfman hat ja in der Erläuterung geschrieben/eingesprochen: "Außerdem bekommt ein hoch geskillter Spieler einen kleinen zusätzlichen Bonus, wenn er gegen einen niedrig geskillten Spieler antritt" Ein Skill ist zwar nicht direkt "hoch geskillt", aber eben doch höher als keiner. So würde ich das jedenfalls verstehen.


    Aus meiner Sicht ist der extreme Angriff nicht die beste Einstellung für einen Verteidigungsspieler.


    Ich werde es auf jeden Fall weiter beobachten. Allzu weit sind sie ja von den Fähigkeiten auch nicht entfernt und es gibt ja auch sowas wie Tagesform/Zufall, wenn es knapp ist.

  • Also waren alle auf extremer Angriff?

    Da hatte Wulfman glaube mal geschrieben das der Bonus da für den Angreifer größer ist, dafür hat der Verteidiger dann bei passiv mehr vorteile.


    Wahrscheinlich ist es wie im echten Tisch, du bekommst zwar einen Top 10 Abwehrspieler hin, wenn alles passt, aber keinen Weltmeister mehr

  • Nein, die Verteidiger waren nicht auf extremen Angriff.

    Mit diesen kryptischen Hinweisen eine so konkrete Frage zu beantworten ist nicht möglich.


    Ich lese aus diesem Satz, der Angriffsspieler war auf extremer Angriff.


    Dann ist es auch völlig logisch, dass dieser besser ist. Er verbraucht dafür auch die doppelte Kondition.

  • Ja, Badminton, der Verteidiger bekommt ebenfalls einen Bonus auf die Taktikeinstellung "extremer Angriff", aber keinen so hohen Bonus, wie ein Angriffsspieler. Dafür hat der Verteidiger bei der Einstellung Passiv einen Vorteil und verbraucht bei Normaleinstellung etwas weniger Kondition. Dennoch ist auch bei einem Verteidiger die Extrem-Taktik besser, als die Normal-Taktik.


    Deswegen ist es mMn bei Verteidigern so wichtig, dass man die skillt, und zwar nicht unbedingt erst mit Beinarbeit, sondern direkt zielgerichtet, um Angriffsspieler zu eleminieren. Dafür lieber etwas häufiger auf Passiv spielen lassen. Würde hauptsächlich Block empfehlen, weil das zu Topspin passen sollte. und jeder Manager baut die Topspin-Fähigkeiten seines Angriffsspielers wie verrückt aus.

  • Kenne den Post von Wulfman, hatte das damals aber (auch für ein einziges Spiel) nicht so verstanden. Dann ist es jetzt klarer. Und ich bruache vielleicht doch mal einen paar Konditrainer ;-)

    Dann muss ich aber zuerst meinen Kader verkleinern.

    Vielen Dnak für die Beiträge.

  • Die korrespondierende Einstellung für einen Abwehrspieler zum "Extremen Angriff" wäre die "Extreme Verteidigung" gewesen. Aber da Verteidigungsspieler im Tischtennis nicht die Spitze dominieren, habe ich dem im Spiel Rechnung getragen und damals darauf verzichtet diese ebenso auszustatten, wie es bei den Angriffsspielern der Fall ist. Dafür haben sie kleinere Vorteile in der Kondition, wie geschrieben.

  • Heute gab es einen 5:0-Sieg im Pokal, von daher ist das Vergleichsmaterial begrenzt und es gibt nur einen gegner den sowohl ein Verteidigungsspieler als auch der Angriffsspieler gespielt haben.

    Der Verteidigungsspieler gewann 3:0, der Angriffsspieler 3:1.


    Insgesamt lässt sich mit den Ergebnissen der ersten Runde noch kein Trend erkennen. Mal sehen ob mich der Vierligist DJK Sparta Bilk meine Beobachtungsreihe noch länger als das morgige Spiel werden lässt.