Erfahrung gegen Spielsysteme

  • An anderer Stelle wurde ja auch schon geschrieben das die Taktik mit nur einem Spieler zu X Trainer viel zu stark ist, ja ich habe das auch verteidigt, weil sie auch einige Nachteile habe, deshalb bringe ich jetzt mal einen ganz anderen Vorschlag.


    Grob gesagt könnte das aktuelle System momentan ohne Probleme 6 verschiedene Spielertypen Abbilden Angriffsspieler, Allgemeine und Verteidigungsspieler und das jeweils als Links- und Rechtshändler.

    Ich schlage jetzt mal vor das jeder Spieler einen Art Erfahrungswert gegen diese Verschiedene Spielertypen hat, dieser würde sich dann erhöhen wenn er gegen solche Spieler spielt.

    Allerdings würde ich es so vorschlagen das der Liga, FS und Meisterschaftsspiele hier weniger einfluss haben wie das Training. Heißt ich wäre dafür das es ein Mannschaftstraining gibt, heißt man gewinnt für jeden Vorhandenen Typen in der Mannschaft etwas dazu.


    Dadurch hätte ein 2 Mann Team nur das Problem das sie nur gegen sich selber Trainieren, wenn beide Angriffsspieler sind, sind zwar am Ende beide gut gegen Angriffsspieler aber sehr schlecht gegen den Rest.


    Von der Berechnung stelle ich mir das ungefähr sovor das die Summe aus Erfahrung gegen Angriffsspieler und Erfahrung gegen Linkshändler dann eine Gesamterfahrung gegen das Spielsystem bringt. Denn wer viel gegen Links händler spielt, hat egal welcher anderer Typ er ist schon einen Vorteil, weil die Winkel gleich bleiben.

    Mal Zahlen Beispieler (0 schlecht - 10 sehr gut)


    Erfahrung gegen

    Angriff: 10

    Allgemein: 6

    Abwehr: 1

    Linkshändler: 4

    Rechtshändler: 8


    Wenn jetzt jeder Punkt z.b. einen Bonus von 0,4% bringen würde, wäre es ein Maximaler Bonus von 8%, wieviel das ist haben wir ja beim Heimvorteil gesehen

    Hier ein zahlen beispiel:

    Grundfähigkeit: 100

    Gegen

    Angriff(Links): 14 => F105,6

    Angriff(Rechts): 18 => F107,2

    Allgemein(Links): 10 => F104

    Allgemein(Rechts): 14 => F105,6

    Abwehr(Links): 5 => F102

    Abwehr(Rechts): 9 => F103,6


    Wenn jetzt zwei Spieler diese Werte hätte, hätte bisher ein Abwehrspieler keine Chance gehabt gegen den Angriffsspieler, mit der Änderung hätte aber der Abwehrspieler ca 5 Fähigkeitspunkte mehr, das sollte eigentlich reichen.


    Eine solche Änderung würde meiner Meinung nach deutlich mehr Spieltiefe bringen und vor allem auch vermeiden das alle Spieler gleich ausgebildet werden, ich behaupte jetzt mal das 70% aller Stammspieler der Bundesliga einen Angriffswert von über 200 haben, die Top 10 der Liga wahrscheinlich auch alle größer 400.

    Außerdem würden größe Kader belohnt weil die Spieler gegen mehr verschiedene Spieler trainieren können, damit könnte man den Nachteil von dem kleineren Fähigkeitsgewinn ausgleichen.

    Wahrscheinlich kann es dann auch zu der Situation kommen das es echte Angstgegner in der Liga gibt, weil man gegen die Spielertypen nicht klar kommt.


    Um ein Beispiel aus der Realität zubringen, auch wenn ich nie der größte Freund davon bin. In der TTBL schlägt Fulda z.B. Regelmäßig Ochsenhausen, weil die nicht gegen Abwehr können, haben aber nie eine Chance gegen Düsseldorf.

    Ochsenhausen dagegen hat letzte Saison zweimal gegen Düsseldorf gewonnen.

    Im Spiel Entscheiden bei den Spitzenmannschaften doch sowieso nur der der Heimspiel hat.

  • Ich finde, das ist eine großartige Idee.

    Allerdings verstehe ich das mit Links- und Rechtshänder nicht.

    Aktuell haben wir Vorhand und Rückhand, nicht jedoch Links und Rechts. Ist ein Unterschied.


    Wie glaubst Du, denkt das System gerade bzgl. Vorhand und Rückhand?

    Ich beobachte, dass Einige zu glauben scheinen, Vorhand wäre angriffsbezogen, Rückhand wäre verteidigungsbezogen. Ein Allrounder sollte auch bei Vorhand und Rückhand ausgewogen trainieren. Dein Vorschlag suggeriert, dass diese Beziehung so nicht existiert. Oder willst Du Vorhand und Rückhand einfach ersetzen in Linkshänder und Rechtshänder?


    Über diese Diskussion würde jetzt möglicherweise eines der großen Mysterien dieses Spiels offengelegt werden...


    Bin gespannt :)


    Ansonsten aber wirklich eine tolle Idee. Alles, das die Spieltiefe und die Varianz erhöht, finde ich gut.


    Seit Wulfmans Aussage, dass extremer Angriff hauptsächlich den Angreifern nutzt, wird fast jeder in der Spielerförderung letztlich seine Spieler zu Angreifern ausbilden. Zumindest alle, die das Konditionsthema im Griff haben und sich entsprechende Trainer einstellen können. Würde ich eine reelle Chance sehen, dass andere Spieltaktiken ebenso erfolgreich sein können, würde ich da gezielt in die Nische ausbilden.


    Eine weitere Frage, die sich stellt: Ab welchem prozentualen Unterschied zwischen Angriff und Verteidigung wechselt denn die Taktik des Spielers? Wenn ich beispielsweise den Spieler erst auf eine Taktik spezialisiere und ihn dann im Laufe der Ausbildung zu einem anderen Spielertyp mache, wo ist da die Grenze? Die Grenze zu kennen, bedeutet natürlich auch, dass man den zusätzlichen taktischen Kniff hat, seinen Spieler beinahe täglich zwischen den Spielsystemen hin- und her springen zu lassen. Das gibt zusätzliche Möglichkeiten...


    Bei Deinem Beispiel noch ein Knackpunkt: Du deckelst die Erfahrung gegen das jeweilige Spielsystem auf maximal 10 Punkte. Kann man machen, dann müsste der Erfahrungszuwachs aber sehr langsam gehen, wenn man verhindern möchte, dass die Spieler bereits mit 18 Jahren gegen bestimmte Spielsysteme bereits die vollen 10 Punkte haben.


    Und wenn ich dann diese 6 Erfahrungsbalken habe, möchte ich auch wissen, wo mein Spieler gerade steht. Das bedeutet aber widerum indirekt, dass die taktische Einstellung der Gegenspieler offengelegt wird. Anhand der Veränderung auf meinem Erfahrungsbalken. Wäre das gewünscht?


    Das mal schnell gebrainstormed...

  • Klick mal auf einen Spieler, da steht dann sehr wohl die Spielhand, die hat bisher nur keine Auswirkung auf das Spiel. Also ich spreche wirklich von Links- und Rechtshändler.


    Richtig mit der Grenze wann man was ist müsste man sich überlegen, das sollte aber meiner Meinung nach eher nicht öffentlich bekannt gegeben werden ;)


    Ich habe jetzt mit kleinen zahlen gearbeitet, weil es zum erkären einfacher fand, man kann es natürlich auch mit der bisherigen Zahlenlogik kombinieren, dann ist halt nicht 1 Punkt 0,4% sondern z.B. 10 oder 20. Auch das sollte dann eher "Geheim" bleiben.


    Und wenn ich dann diese 6 Erfahrungsbalken habe, möchte ich auch wissen, wo mein Spieler gerade steht. Das bedeutet aber widerum indirekt, dass die taktische Einstellung der Gegenspieler offengelegt wird. Anhand der Veränderung auf meinem Erfahrungsbalken. Wäre das gewünscht?


    Von mir wäre es nicht gewünscht, deshalb mit kleinen Zahlen arbeiten, dann verschwindet es im Komma berech. Außerdem ist ja eh meine Grundidee das die größte Änderung dieser "Erfahrungen" im Training passiert. Weil man hier einfach freier was ausprobieren kann gegen solche System. Wenn es nur im Training passieren würde, hätte ich auch kein Problem damit, das würde größere Kader noch mehr bevorteilen und ein Gegengewicht schafften vor der Taktik wenig Spieler auf viele Trainer

  • Ich frage mich gerade ob man da die Einstiegshürde nicht unnötig erhöht für einen interessierten neuen Spieler, der eine Übersicht über das Spiel bekommen möchte.

    Wenn man Verteidigungsspieler und/oder Allrounder stärken möchte, kann das leicht durch die Spielberechnung geschehen ohne so eon neues Feature einzupflegen. Ebenso für Trainingseffekte bei größeren Kadern.



    Wenn man denn noch zusätzlich was einbauen möchte, könnte man das nicht nur bei der Händigkeit der Spieler machen, sondern auch (zusätzlich) bei den Formen der Schlägerhölzer.

  • Ich verstehe was du meinst, aber ist das eine hohe Einstiegshürde, es erschwert meiner Meinung ja nur den "perfekten" Spieler zu bekommen.

    Wenn man nicht auf perfektion Wert liegt wie Anfänger, ändert sich ja wenig.


    Beispiel Busse, der in naher Zukunft von keinem mehr zuschlagen sein, warum? Wurde früh gefunden hat hat wahrscheinlich ganz gut Talent, das ist beides vom Glück abhängig. Wurde dann von 5 Trainer alleine trainiert, ist Taktik abhängig und von Headcontroller mit Erfahrung versehen.

    Einen Busse auszubilden ist also nicht schwer sondern ist fast mehr vom Glück abhängig wie von einer Taktik.


    Um Verteidigungsspieler zu stärken müsste man die Taktik extreme Verteidigung einführen, das würde helfen, ändert aber nichts dran das man dann einen Spieler halt mit einem Verteidigungswert von > 400 ausbildet.


    Ich stelle mir halt durch meinen Vorschlag vor das auch ein Spieler mit F160 einen Spieler mit F170 schlagen kann, was aktuell nicht möglich ist.

    Weshalb große Kader keinen Sinn machen.


    Ja das könnte man auch durch eine Änderung beim Training machen, z.b. das jedem Spieler 3 Trainer zugewiesen werden kann und man sich für die Art der Trainer entscheiden muss, aber jede Änderung da macht es für Einsteiger ja auch nicht einfacher

  • Ich finde die Idee völlig unnütz!

    Das Spiel soll einfach gehandhabt bleiben, so wie es ist.

    Finde sowieso das allgemein, nicht nochmehr Tiefe reinkommen sollte. Alle B-Games die dies anstreben, verlieren

    Player.

    Hoffe nicht, das ich mir irgendwann, noch über so nen Quark gedanken machen soll:cursing:<X

  • Ist mir auch zu kompliziert.


    Ein 160er hat durch den Heimvorteil sehr gute Chancen gegen einen 170er.

    Gegen eine andere Meinung ich wie habe ich nichts, aber die Begründung ist falsch.


    Ein 160er hat selbst mit maximalen Heimvorteil von 5% nur eine stärke von F168 hat also keine Chance bei gegen den 170er wenn die anderen Werte gleich sind.

    Auswärts sieht es dann natürlich noch schlechter aus und in der Meisterschaft auch.


    Ich finde es halt derzeit sehr Langweilig weil man alles gleich ausbildet und auch mehr oder weniger weiß wer gegen wen gewinnt und warum.

    Aber ich scheine da ja doch eher alleine zu sein

  • Wir schweifen zwar vom eigentlichen Thema ab, aber noch eine Antwort dazu. Deine Rechnung passt so meines Wissens nach nicht mit dem Hv. Ich habe es damals auch so gerechnet, bis Wulfman mich/uns korrigiert hat. Die Hv-Prozente werden auf jeden einzelnen Punktgewinn gerechnet. Bedeutet also nicht eine Steigerung von 160 auf 168, sondern du hast gegenüber einen 170er eine gewisse schlechtere Wahrscheinlichkeit, den Punkt zu erziehlen. Diese wird nun um 2-5% durch den Hv erhöht. Meine Erfahrung sagt mir bei dienem Beispiel sogar eher, dass der 160er im Heimspiel gewinnt.


    Zum eigentlichen Thema. Grundsätzlich würde ich es beführworten, eine Vielfallt zu schaffen, wie Spieler von den Fähigkeiten entwickelt werden. Das wir jetzt alle Angriffsspieler mit den gleichen Werten ausbilden, finde ich nicht schlimm. Dies möglichst optimal hinzubekommen, ist schon recht reizvoll.

    Wenn man die anderen Varianten einfach aufwerten könnte, hätte ich nichts dagegen. Ich hätte dazu auch meine eigenen Ideen, möchte aber nicht wieder unzählige unterschiedliche Varianten diskutieren. Deine gefällt mir persönlich aber nicht, weil sie mir einfach zu umständlich erscheint.