Freundschaftsspielebegrenzung auf Spielerebene statt auf Teamebene

  • Die kommende Änderung bei den Freundschaftsspielen wird ziemlich langweilig.


    ... insbesondere wenn man sich ein Szenario vorstellt, dass fünf Teams der Topmanager immer untereinander spielen. Eigentlich kann man die FS dann auch ganz abschaffen. Untereinander sind die FS für das Kräfteverhältnis sinnlos, da es für alle fünf unterm Strich wieder gleich ist. Man stärkt jedoch seine gemeinsame Macht gegen die, die nicht zu diesem elitären Club gehören. Auf der anderen Seite ist man auch gezwungen dieses Spiel mitzuspielen, weil man gegen andere Gegner häufiger 6:0 spielt und die FS-Einnahmen niedriger sind, als gegen die Topgegner. Jemand der gegen schwächere Gegner spielt ist im Nachteil, weil seine Spieler weniger Einzelspiele haben und die Einnahmen geringer sind.


    In Zukunft muss man langjährige Bindungen zu unterklassigen Managern zerstören, da man mit diesen FS nicht mehr konkurrenzfähig ist. Das finde ich sehr schade.


    Ich würde es daher um einiges besser finden, wenn man die Beschränkung der FS auf Spielerebene macht und jeder Spieler z. B. max. 150 FS-Spiele (Einzel+Doppel) pro Saison spielen kann (mit der derzeit geplanten Neuregelung kommt man auf 135 Spiele, 3x45). Dies hat gleich mehrere Vorteile:


    - es bringt etwas mehr Spieltiefe für engagierte Manager, da man sich Gedanken machen muss/kann, wie man die max. Anzahl von Spielen für sich optimal ausnutzt


    - breitere Kader werden gefördert. Wer mehr Spieler hat kann auch mehr FS machen. So werden die zusätzlichen Gehälter auch zum einem kleinen Teil gegenfinanziert


    - man kann auch weiterhin FS von schwachen Gegnern annehmen, die 6:0 ausgehen (besonders bei breiterem Kader), somit können sich auch zukünftig Neulinge für Ratschläge mit einseitigen FS bedanken, was eigentlich immer eine sehr nette Geste ist und dem Helfenden eine gewisse Wertschätzung entgegenbringt


    - gesperrte Spieler verlieren durch Sperren nicht mehr so viel Erfahrung, weil sie davor oder danach verstärkt eingesetzt werden können. Wird derzeit ein Spieler z. B. in einer Saison für 6 Tage gesperrt, fehlt er nicht nur dem Team, sondern auch seine Entwicklung wird gestört, da sein Erfahrungs-/Skillzuwachs signifikant schlechter ist


    - es ist Individualität bei den FS möglich und nicht langweiliger Einheitsbrei, wo sich nur die Topteams gegenseitig stärken


    Nachteile sehe ich derzeit keine, freue mich aber trotzdem auf begründete Einwände.


    Klar, die die es bequem haben möchten, werden von dieser Idee sicher nicht begeistert sein.


    Es wäre Klasse wenn man die Diskussion auf dieses Thema beschränken könnte und nicht wieder in die alten und bekannten Dinge abdriftet :)

  • Nachteile


    Auf die Spielanzahl pro Spieler bezogen bedeutet, deutliche Ergebnisse sind besser als knappe, da ich mehr Herausforderungen spielen kann. Mehr Herausforderungen bedeuten auch meist mehr Einnahmen. Deutliche Ergebnisse, haben Auswirkungen auf die Motivation. Ich bin dann also nur noch auf der Suche nach Gegnern mit möglichst vielen Fans, aber dafür möglichst schwach. Aktuell habe ich ja bei einem knappen Spiel ja dann auch Einbußen bei der Motivation. Wir werden dann noch mehr Einheitsbrei haben, da wir alle unsere Spieler auf die dann vorgegeben Grenze bringen werden. Aktuell gibt es bei der Anzahl der Spiele pro Spieler deutliche Unterschiede, je nachdem an welcher Position gespielt wird. Man seine Spielanzahl auch gegen schwache Gegner steigern kann, indem man z.B. durch das Leihen eines sehr schwachen Spielers Punkte abgiebt, die dem eigenen Einser und eventuell auch Zweier ein Spiel mehr einbringen. Das bei einer Änderung diese kleine Nachteil für die aktuell führende 2 Jugendspielertaktik verloren geht. Da bei Premium zwei Jugendliche geliehen werden, folglich sie sich keinen schwachen Erwachsenen holen können. Ich im Umkehrschluss genauso sagen kann, dass ich keine Lust habe, mir neue Herausforderungspartner zu suchen, nur um mithalten zu können. Von deinem Vorschlag hauptsächlich Spendlove und Unterfranken profitieren, die in der Übergangsphase es sehr schwer haben dürften, nicht zu Null zu gewinnen. Ich es dann taktisch durchaus reizvoll finde, möglichst viele Spiele zu generieren in einem Freundschaftsspiel. Ist es aktuell auch schon, aber durch die automatische Annahme ändert man seine Aufstellung nicht. Bei 45 brauche ich die nicht zu aktivieren und wenn ich alles rausholen will, müsste ich meine Aufstellung dem Gegner anpassen. usw.


    Folglich dagegen.





  • Ich finds etwas kompliziert, würde schwer da den Durchblick zu behalten.

  • Nachteile


    Auf die Spielanzahl pro Spieler bezogen bedeutet, deutliche Ergebnisse sind besser als knappe, da ich mehr Herausforderungen spielen kann. Mehr Herausforderungen bedeuten auch meist mehr Einnahmen.

    Da du selbst nur einmal pro Tag fordern kannst, ist dieses Vorgehen für eigene Forderungen nicht sinnvoll, da sich deine Einnahmen damit verringern würden.


    Wenn es dir gelingt deine Gegenforderungen so zu steuern, dass du daraus ein paar mehr Einnahmen generieren kannst, hast du dir dieses Geld redlich verdient. Es ist ja gerade der Sinn dieses Vorschlages hier etwas mehr Kreativität zu ermöglichen. Gravierend sind derartige Mehreinnahmen ohnehin nicht.


    Deutliche Ergebnisse, haben Auswirkungen auf die Motivation.

    Du hast einmal auf einen Beitrag von FF geschrieben, dass Motivation eine untergeordnete Rolle spielt da sie sehr wenig bringt. Der Effekt dürfte also nicht zu gravierend sein, aber eine nette und gewollte Belohnung dafür, dass man sich mit unterklassigen Vereinen abgibt.

    Ich bin dann also nur noch auf der Suche nach Gegnern mit möglichst vielen Fans, aber dafür möglichst schwach.

    Die schwächeren Gegner profitieren im Gegenzug durch höhere Zuschauereinnahmen, wenn sie die Topteams fordern können. Ein wünschenswerter Effekt, weil durch die Mehreinnahmen der Abstand nach oben ein ganz klein wenig schneller verringert werden kann.

    da wir alle unsere Spieler auf die dann vorgegeben Grenze bringen werden.

    Genau dieser Punkt macht den Unterschied. Die einen werden es schaffen nah an die Grenze zu kommen andere nicht (auch viele in der 1. und 2. Buli nicht).

    Das ist der Reiz an der Sache, da es nicht einfach ist die 150 Spielegrenze für alle seine Spieler zu erreichen. Hier haben dann Manager noch die Möglichkeit sich etwas Mehrwert zu erarbeiten.


    Man seine Spielanzahl auch gegen schwache Gegner steigern kann, indem man z.B. durch das Leihen eines sehr schwachen Spielers Punkte abgiebt, die dem eigenen Einser und eventuell auch Zweier ein Spiel mehr einbringen.

    Und das ist so ziemlich die einzige Möglichkeit wo man an den FS zukünftig noch etwas "gestalten" kann. Das ist mir einfach deutlich zu wenig.

    Ich im Umkehrschluss genauso sagen kann, dass ich keine Lust habe, mir neue Herausforderungspartner zu suchen, nur um mithalten zu können.

    Es würde ganz sicher keinen Sinn machen deine FS gegen (ich vermute das jetzt mal aufgrund verschiedener Forenbeiträge) Casino, GoldenGate, Winkhausen, Fredeburg gegen schwächere Gegner zu tauschen. Lediglich der Vorteil den ihr gegenüber anderen Teams habt würde sich verringern.

  • Ergänzung:


    Das einige von den älteren Managern gute Herausforderungspartner haben ist korrekt. Das kann man natürlich kritisch sehen und auch meinetwegen die Vorteile zu den anderen Managern egalisieren.


    Den Vorschlag finde ich trotzdem nicht gut. Normalwerweise behält jeder seine langjährigen und zuverlässlichen Partner. Meist sind diese auch auf Augenhöhe, weil man ja eigentlich interessiert sein sollte, viele Spiele zu machen und möglichst hohe Einnahmen zu generieren. Schwankungen durch Umbrüche usw. mal nicht betrachtet. Es würde mich doch stark wundern, wenn dem im großen Stile nicht so wäre.


    Wenn ich die aktuelle Situation jetzt auf einen Nachteil für die tieferen Mannschaften bzw. neue Manager betrachte, dann ist dieser eigentlich nur finanziell. Die Aspekte mit der Anzahl der Spiele pro Herausforderungen können sie ohne Probleme anpassen und haben auch keinen Nachteil gegenüber den 1.Ligisten.
     

    Ansonsten ist dies eigentlich aktuell nur ein Problem für die Besten und Unterfranken. Und aus meiner Sicht zielt der Vorschlag genau auf diese Beiden ab. Hier ist es dann aber eher ein etwas schnellere Anpassung an den Rest nach Einführung einer Grenze bei den Herausforderungen.

  • Ohne eine solche Änderung wird auch so kein Einheitsbrei enstehen. Ich komme nicht annäherend auf 45 Herausforderungen pro Siason und die allermeisten Manager auch nicht.

    Und für die wenigen, die das problemlos schaffen, haben noch andere Möglichkeiten sich Vorteile herauszuarbeiten.

  • Das es für dich ganz und gar keine Option sein würde war völlig klar. :)

    Zum einen ist ein gewisser Aufwand erforderlich, zum anderen kommst du schon jetzt nicht auf besonders viele Herausforderungen, schon allein wegen deiner Kondiprobleme.

  • Donald wrote:

    Das ist der Reiz an der Sache, da es nicht einfach ist die 150 Spielegrenze für alle seine Spieler zu erreichen. Hier haben dann Manager noch die Möglichkeit sich etwas Mehrwert zu erarbeiten.

    Für mich persönlich ist das Gegenteil der Fall. Sehe kein Problem eine gewisse Grenze (150 Spiele entspricht nicht 45 Herausforderungen) mit allen Spielern zu erreichen. Leihsspieler und zu Not welche aus dem Spielerpool verschaffen mir die Spiele, falls einige schon die 150 erreicht haben. Ansonsten tausch ich halt immer mal die Paarkreuze in der Aufstellung, damit alle Spieler gleich viele Spiele abbekommen.


    Ich weiß jetzt nicht welche Manager von Unterfranken und die Besten auch zurückgefordert werden. Kann mir aber nicht vorstellen, dass diese überwiegend aus den tieferen Ligen kommen. Auch die anderen Teams aus der 1. und 2. Liga werden gute Partner haben.


    Wenn jetzt jemand ein Meisterteam zusammen hat, wird er folglich nach der Einführung der Grenze eingebremst, weil er viele Herausforderungen deutlich gewinnen wird. Quasi ähnlich wie die Abzüge über 100. War früher auch schon so und wurde erst durch Spendlove und Unterfranken ausgehebelt (und ein bisschen durch den Heimvorteil). Diesen Vorteil würde ich gerne beibehalten wollen.

  • Meine Situation habe ich nur als Beispiel für die überwältigende Mehrheit der Manager gebracht. "Völlig klar" ist da höchstens, dass von Donald Häme zu erwarten ist. Es ist einfach nicht Fakt - und so stellst Du es hin - dass jeder immer locker 45 Freundschaftsspiele in der Saison schafft. Gerade deshalb hat Wulfman die Grenze ja so gewählt.

    Zum Thema "Aufwand": Es hängt eben nicht nur auf Themen wie Fleiß, ob man auf 45 Freundschaftsspiele kommt. Wenn man gleichberechtigte Freundschsftsspielpartner hat, kommt man nur auf 36 Herausforderungen. Da kann man noch so viel "Aufwand" betrieben. Wie man als Premiums auf Mehr kommen kann, habe ich als Erster hier im Forum geschrieben, das hat aber ebenso wenig mit "Aufwand" zu tun. Als nicht-Premium muss man manche Mitspieler beim Thema Herausforderung schon übervorteilen, um auf mehr zu kommen.

    Zum Thema "Kondition": Da liegst Du auch falsch. Meine Spieler haben deutlich niedrigere Konditionswerte als Deine, das ist richtig. Allerdings wären 9 Freundschaftsspiele pro Saison mehr kein Problem. Ebenso wie ich versuche ohne Premiumaccount möglichst weit nach vorne zu kommen, bin auch dabei herauszufinden inwieweit das mit der passivsten Taktikeinstellung geht.

  • Kurz zu den Vorteilen

    Quote

    - es bringt etwas mehr Spieltiefe für engagierte Manager, da man sich Gedanken machen muss/kann, wie man die max. Anzahl von Spielen für sich optimal ausnutzt


    Es bringt mehr Spieltiefe, ja. Aber für mich in einem Bereich den ich persönlich total überbewertet finde.


    Quote

    - breitere Kader werden gefördert. Wer mehr Spieler hat kann auch mehr FS machen. So werden die zusätzlichen Gehälter auch zum einem kleinen Teil gegenfinanziert


    Sehe nicht so, breitere Kader sind alleine wegen dem Trainer Verhältnis im Spiel nicht vorgesehen.


    Quote

    - man kann auch weiterhin FS von schwachen Gegnern annehmen, die 6:0 ausgehen (besonders bei breiterem Kader), somit können sich auch zukünftig Neulinge für Ratschläge mit einseitigen FS bedanken, was eigentlich immer eine sehr nette Geste ist und dem Helfenden eine gewisse Wertschätzung entgegenbringt


    Ja das wäre so, aber ich habe noch nie Ratschläge erteilt, mit dem "Hintergedanken" dafür eine Herausforderung zubekommen, ich helfe auch gerne ohne Gegenleistung


    Quote

    - gesperrte Spieler verlieren durch Sperren nicht mehr so viel Erfahrung, weil sie davor oder danach verstärkt eingesetzt werden können. Wird derzeit ein Spieler z. B. in einer Saison für 6 Tage gesperrt, fehlt er nicht nur dem Team, sondern auch seine Entwicklung wird gestört, da sein Erfahrungs-/Skillzuwachs signifikant schlechter ist


    Ja das wäre ein Vorteil


    Quote

    - es ist Individualität bei den FS möglich und nicht langweiliger Einheitsbrei, wo sich nur die Topteams gegenseitig stärken


    Sehe ich auch nicht so, ich kann ja nur die FS beeinflussen die ich mache, da hat man dann mit der Zeit seine festen Partner und behält die solange es geht. Das die halbe 1.Liga sich hier dann gegenseitig herausfordert ist natürlich nicht optimal.

    Aber ich habe die Partner teilweise schon noch von den Zeiten als ich noch tiefer gespielt habe.



    Zusammenfassend zu den Vorteilen lässt sich also aus meiner Sicht sagen das ich kaum Vorteile sehe, mit den Sperren schon, aber das wäre auch nur dann der Fall wenn man überhaupt auf über 150 Spiele kommen würde.

    Und ich gehe mal soweit das man die Manager die das schaffen an zwei Händen abzählen kann, wenn nicht sogar an einer.



    Zu den Nachteilen stimme ich dir zu hat man keine, sich für 99,x% der Manager sowieso nicht ändern würde.

    Selbst wenn es mich betreffen würde, hätte ich glaube keine Lust auf Micro managment bei den FS spielen. Der Aufwand wäre dann bei den FS ja höher wie bei dem eigentlich Kern des Spiels, der Liga und Meisterschaft.