Allrounder sind ebenso unbrauchbar wie Verteidiger

  • Zunächst herzlichen Glückwunsch an Sebert! Der Jahn spielt in Saison 100 in der 1.Bundesliga, tolle Leistung!


    Was mich jedoch schon etwas unangenehm überrascht hat ist, dass ich mit Heimvorteil, extra geklebten starken Schlägern, extremen Angriff in allen Einzeln und Doppeln keinen einzigen Satz hole. Drei meiner vier Spieler habe ich in den letzten 1,5 Saisons von Verteidigern zu Allroundern umgeschult, um damit etwas zu testen bzw. auch mal an Angriff mehr reißen zu können.


    Das Ergebnis seht Ihr hier: https://www.tischtennis-manage…foBericht.php?bid=4955079


    Im zweiten Doppel gab es immerhin einmal 9 Punkte in einem Satz, sonst einaml 4, zweimal 5 und zweimal 6


    In den Einzeln liest sich die Bilanz auch schlecht: einmal 8 Punkte, einmal 7, viermal 5 Punkte, dreimal 4, einmal 3 und zweimal 2.


    Dass der Unterschied zwischen Verteidigungsspielern und Angreifern riesig ist, war mir schon klar, aber dass der zu den Allroundern auch derart groß ist, finde ich persönlich sehr schade - auch wenn ich Sebert im konkreten Fall den Aufstieg sehr gönne.


    Da bringt es mir auch nichts, dass ich gerade auf Rang 2 in der Kadertabelle stehe. Auch wenn meine Spieler (da ich ohne Jugendtrainer arbeite) nur kurze Zeit im Bereich 160 Fähigkeit unterwegs sein können und (auch) deshalb - selbst wenn sie 15-20 Punkte stärker wären - keine Chance auf den Klassenerhalt in der 1.Bundesliga habe, sollte doch so ein Spiel unter diesen Voraussetzungen nicht derart einseitig zu meinen Ungunsten ausgehen.


  • Machst du es dir nicht da etwas zu einfach?

    Wenn man sich die Einzel mal genau anguckt ist der Unterschied bei den Skills aus deiner Sicht

    -5

    -2

    -7

    +2

    Bei dem letzten Spiel wären dann die Fähigkeitswerte interessant, wobei Hosirev wahrscheinlich durchgängig in höheren Ligen trainiert wurde und da ganz gut aufgestellt sein sollte.


    Wenn jetzt noch der Bonus von Angreifen für extrem größer ist, wie der Bonus bei Allroundern, ist eventuell der Heimvorteil direkt aufgehoben.

  • Vielen Dank! Das ist sehr sportlich. :)


    Von Hosirevs Ergebnissen gegen Dich (auch schon im Hinspiel) bin ich ziemlich überrascht. Klar waren alle auf extremen Angriff eingestellt und hatten Schläger über 90 Punkte. Aber einer der Hauptgründe für den Kauf von Fritzsche war, dass ich beim heutigen Spiel bestenfalls (ohne ihn) ein Unentschieden erwartet hätte. Und im Fall einer Sperre für Hammer oder Merthan war ich von einer sicheren Niederlage ausgegangen. Dass Hosirev auswärts punkten kann, hatte ich nicht erwartet.


    Hosirev ist klar auf Angriff ausgerichtet und hat sein Jugendtraining ohne Trainer in der RL und den beiden BLs absolviert. Al Erwachsener spielte er bisher immer 2. Liga. Ist aber noch ein ganzes Stück von Hammers oder Merthans Niveau entfernt.


    Bei Mannheim sehe ich gerade, was Erfahrung und Motivation alles wettmachen können. Das Oldieteam hat 35 bzw. 40 F-Punkte Abstand zum Tabellenzweiten und - dritten aber dreimal soviel Erfahrung und doppelt soviel Motivation. Konnte aber alle 4 Spiele gegen die beiden gewinnen. Mein Eindruck ist aber auch, dass die beiden Abwehrspielern Kaltz und Bockenfeld bei der Einstellung defensiv besser abschneiden als bei extremen Angriff. Konnte das aber bisher nie unter gleichen Bedingungen (gleicher Gegner, Spielort) testen.

  • (da ich ohne Jugendtrainer arbeite)

    ... und, wie schon geschrieben, auch ohne Konditionstrainer. Wenn man sieht wieviel mehr andere für den Erfolg aufwenden müssen und welche riesigen Beträge du dir Jahr für Jahr einsparst (plus der Möglichkeit mit Jugendlichen Geld zu verdienen), ist das wirklich großartig, was deine Spieler, bzw. dein Team erreicht haben/hat.


    Mit Angriffsspielern hättest du vermutlich mehr Kondition aufwenden müssen um mit diesen den gleichen Erfolg wie mit Abwehrspielern zu erreichen.


    Der Sinn von Allroundern erschließt sich mir allerdings auch nicht unbedingt, aber dass so ein Spielertyp nicht unbedingt Weltmeister wird überrascht nicht unbedingt.

  • Da ich 3-5 Jugendscouts beschäft habe sind die Ersparnisse leider nicht so "riesig" wie Du sie wohl annimmst. Ehrlich gesagt mache ich während der Saison sogar Verlust und kann das nur durch die Verkäufe der Jugendlichen in der Saisonpause (über)kompensieren.


    Solange ich hier keine bessere Lösung finde (obwohl ich schon auch sagen würde, dass ich gut wirtschafte) werde ich mich nicht auf einen schmalen Kader verlegen können.


    An sich freue ich mich auch mal ein Lob von Dir zu bekommen.

    Allerdings höre ich da auch Kritik raus, dass es einem (vielleicht auch eine Hand voll, ich schau da bei den anderen nicht so sehr nach) Manager gelingt, sich in der 2.Bundesliga gut zu schlagen (und auch um den Aufstieg in die 1.Bundesliga mitspielen zu können), obwohl er einen breiten Kader hat.

    So locker wir Du das regelmäßig hinstellst, ist das nämlich nicht. Wie Du selbst schreibst, ist man ohne Konditionstrainer mehr oder weniger an Abwehrspieler gebunden bzw. fährt mit diesem in einzelnen Spielen zwar schlechter, macht sich aber über mehrere Saisons weniger von der Kondition abhängig (auch wenn Du meine Spieler weiterhin für ihre Kondiwerte öffentlich belächelst).

    Ohne Jugendtrainer werden die geförderten Spieler zudem erst einige Jahre später stark und haben dann Mitte 20 nur zwei, drei Saison, in denen sie richtig gut sind, dann bauen sie schon wieder kräftig ab. Das ist nicht mit Spielern zu vergleichen, die schon mit Anfang 20 recht gut in der Bundesliga mitspielen können.

    Fehlende Motivationstrainer helfen auch nicht diesen Abstand zu verringern.


    Natürlich erwarte ich nicht mit meinen Spieler locker in der Bundesliga den Klassenerhalt zu schaffen. Dazu müsste (fast) jeder Manager im Spiel schon wirklich schlecht spielen - aber zu sagen, nur weil ich manches Personal nicht angestellt habe, ich würde deutlich weniger Aufwand betreiben als Manager die mehr Personal beschäftigen, stimmt absolut nicht (wenn man diesem Deinem Gedanken folgen würde, müsste man auch sagen, dass Carsten und Spendlove ihre Erfolge mit weniger Aufwand als achja oder neuwiealt erreicht hätten).